Preisverleihung vom NRW.BANK Studienpreis „Wohnen & Stadt“ 2025
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- Studienpreis "Wohnen und Stadt"

Seit 2009 schreibt die NRW.BANK gemeinsam mit der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund den NRW.BANK.Studienpreis „Wohnen & Stadt“ aus, um herausragende Studienabschlussarbeiten in diesem Themenfeld zu würdigen. Der Preis dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und kann an Graduierte aller Fachrichtungen vergeben werden, deren Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit an einer Hochschule in Nordrhein-Westfalen verfasst wurde oder deren Arbeiten Nordrhein-Westfalen inhaltlich thematisieren.
Die Entwicklung unserer Städte und das „gute Wohnen“ in der Stadt sind zentrale Herausforderungen für Nordrhein-Westfalen. Fundierte Konzepte, gute Ideen und neue Strategien werden gebraucht. Das wollen wir mit dem NRW.BANK.Studienpreis „Wohnen & Stadt“ unterstützen.
Inhaltlich sind beispielhaft folgende Themenbereiche mit Bezug auf das Wohnen von Interesse:
- Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels (z. B. demografischer Wandel, Mobilität, Klimaanpassung, Nachhaltigkeit, soziale und technische Infrastruktur)
- Analyse von Handlungsansätzen und Steuerungsmöglichkeiten, die aktuelle Fragestellungen umfassen (z. B. Instrumente zur Entwicklung des Wohnungsbestandes und bezahlbaren Wohnraums, Möglichkeiten zur Flächeneinsparung, Ansätze zur Energieeinsparung, klimagerechte Stadtentwicklung, wohnumfeld- und quartiersbezogene Handlungsansätze, Freiraumplanung)
- Analyse von funktionalen Zusammenhängen und Wechselwirkungen zwischen Stadt, Umland und Region (z. B. Abgrenzung von Wohnungsmarktregionen, Sub-/Reurbanisierungsprozesse)
- Wirkungsanalyse vorhandener Instrumente (z. B. Wohnraumförderung, Städtebauförderung, bodenpolitische Instrumente, Handlungskonzepte Wohnen)
Die Preisträgerinnen und Preisträger
1. Preis (1.500 €): Monana Schulze (Städtebau NRW): Sozialgerechte Bestandsentwicklung - Transformation statt Verdrängung
1. Preis (1.500 €): Therese Stein (RWTH Aachen): Altersgerechtes Wohnen im transformierten Hafengebiet 'Dokken' in Bergen, Norwegen
2. Preis (1.000 €): Emelly Klassen (TU Dortmund): Wohnungsbaugenossenschaften als Modell gegen gesellschaftliche Tendenzen sozialer Einsamkeit am Fallbeispiel des Spar- und Bauvereins eG Dortmund
3. Preis (500 €): Leon Reckers (TU Dortmund): Städtebauliche Szenariostudie 'Alte Lackfabrik Wülfing' - Räumliche Entwicklungsperspektiven Wuppertal-Vohwinkel



