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INTERPART

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  • Forschungsprojekte
Kuppelgerüst aus Holz auf Forschungsfest. © UdK​/​Berlin

Interkulturelle Räume der Partizipation

Gesamtprojektleitung:
Dr.-Ing. Sandra Huning

Teilprojektleitung an der TU Dortmund:
Dr.-Ing. Sandra Huning (SOZ), Dr.-Ing. Katrin Gliemann (IPS)

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:
Robert Barbarino (IPS), Hanna Seydel (SOZ)

Finanzierung:
Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Themenfeld II der Förderrichtlinie „Diversität und institutioneller Wandel durch Zuwanderung“

Projektpartner:
Universität der Künste Berlin, Landeshauptstadt Wiesbaden (Stabstelle Wiesbadener Identität. Engagement. Bürgerbeteiligung.), UrbanPlus Stadtforschung/Urbane Projekte/Moderation, Zebralog Agentur für crossmediale Bürgerbeteiligung GmbH& Co KG

Kooperationspartner:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin

Laufzeit/Dauer:
01.06.2018 – 31.05.2021  

Projekt:
Das Projekt INTERPART untersucht anhand der zwei Fallbeispiele Berlin und Wiesbaden mit Hilfe des Forschungsformats „Reallabor“ die Reichweite sozialer Medien und Online-Dienste für die Schaffung interkultureller Räume in der Stadtentwicklung. Erforscht wird, welche institutionellen Ressourcen, Kompetenzen und Kapazitäten konkret erforderlich sind und mobilisiert werden können, um Online-Dienste und soziale Medien für die Partizipation von Menschen mit unterschiedlicher Migrationsgeschichte und Zuwanderungserfahrung zu nutzen, welche Themen und Formate (online und vor Ort) hierfür geeignet sind und welche Potenziale sich daraus für Stadtentwicklungsprozesse und städtische Teilhabe ergeben. Da für die Entwicklung optimaler Formate für interkulturelle Beteiligung die Einbindung von Zugewanderten und Menschen mit Migrationshintergrund unabdingbar ist, ist ein aktivierender Forschungsansatz erforderlich, bei dem alle Beteiligten von- und miteinander lernen. Untersucht werden neben den Chancen und Grenzen eines institutionellen Wandels (z. B. mit Blick auf Technik, Sprache, Verwaltungsabläufe und Personalkapazitäten) Potenziale für ein Empowerment von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Folgen für Stadtentwicklung und Partizipation; kritische Fragen des Datenschutzes müssen dabei ebenso gestellt werden. Durch die inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaftler*innen aus Stadt-, Planungs- und Migrationsforschung und Design Research mit Fachleuten aus der Verwaltung und der Planungs- und Partizipationspraxis wird der durch Zuwanderung und Digitalisierung angestoßene institutionelle Wandel in der Beteiligungspraxis nicht nur analysiert, sondern auch aktiv begleitet, um Stadtentwicklungsprozesse integrativer zu machen, Teilhabemöglichkeiten zu erweitern und eine interkulturelle Integration voranzutreiben.

Kontakt:
Dr.-Ing. Sandra Huning E-Mail senden

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