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STAWAL: Stadtstruktur, Wohnstandortwahl und Alltagsmobilität

STAWAL: Stadtstruktur, Wohnstandortwahl und Alltagsmobilität

Die räumliche Struktur von Städten bzw. Stadtregionen und die Alltagsmobilität ihrer Bevölkerung sind auf vielfältige Weise miteinander verbunden. Dies ist in starkem Maße vermittelt über die Wohnstandorte der Haushalte und weitere im Alltag relevante Orte, insbesondere die Arbeits- und ggf. Ausbildungsorte der Haushaltsmitglieder. Die Entwicklung von Mobilität und Verkehr ist deshalb eng mit den Wohnstandortentscheidungen der Bevölkerung verknüpft. Diese haben wiederum Auswirkungen auf die Stadtentwicklung insgesamt, auf klimarelevante Emissionen, Verkehrssicherheit u.v.a.m. Ziel des Projektes STAWAL ist es daher, die Wechselwirkungen zwischen Raumstruktur/Mobilitätsangeboten, Mobilitätseinstellungen und Mobilitätsverhalten besser zu verstehen und Steuerungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Untersucht werden dazu die zwei Kernfragen:

Wie beeinflussen räumliche Strukturen und Mobilitätsangebote am Wohnort die Alltagsmobilität? Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang die Lage und Erreichbarkeit von wichtigen alltäglichen Zielorten (z.B. Arbeitsplatz)?
Welche Mobilitätsbedarfe, -anforderungen und -wünsche prägen umgekehrt die Wohnstandortwahl? Welche Rolle spielen dabei (a) Mobilitätsangebote, (b) subjektive Mobilitätseinstellungen, (c) (Geschlechter-)Rollen in (Paar-)Haushalten und (d) die multi-lokale Arbeit?
Das Projekt kombiniert qualitative und quantitative Methoden sowie Längs‐ und Querschnittsanalysen in innovativer Weise. Kernbestandteile sind quantitative und qualitative Befragungen von Haushalten vor und nach einem Umzug in Berlin, München und im Ruhrgebiet sowie Querschnittsbefragungen der ansässigen Bevölkerung in ausgewählten Quartieren.

Die Erkenntnisse des Projekts sollen die Entscheidungsgrundlagen der strategischen Verkehrs‐, Stadt‐ und Regionalplanung bezüglich der Entwicklung künftiger Wohn‐ (und Arbeits‐)Standorte verbessern sowie kurz‐ bis mittelfristig nutzbares Wissen zu den Mobilitätsanforderungen und -wünschen von Haushalten an unterschiedlichen Standorttypen für Kommunen und die Immobilienwirtschaft bereitstellen.

Fördermittelgeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), im Rahmen der Fördermaßnahme MobilitätsZukunftsLabor2050

Projektpartner

  • Technische Universität Dortmund, Fakultät Raumplanung, Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsplanung, Prof. Dr. Joachim Scheiner
  • Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Forschungsbereich Mobilität, Uta Bauer

 

Projektlaufzeit

11/2020 bis 10/2023