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BMBF-Projekt „MOSAIK"

BMBF-Projekt „MOSAIK: Demografischer Wandel und Quartiersentwicklung – Modellhafte Strategien zur integrierten und kultursensiblen Bestandsentwicklung“ (2017-2020)

Finanzierung

Verbundprojekt im Rahmen des Programms „Kommunen innovativ“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Projektbearbeiter_innen

Dipl.-Ing. Viola Schulze Dieckhoff (ROP), Dipl.-Geogr. Dennis Hardt (ROP), Dr. Thomas Terfrüchte (ROP), Annekatrin Kühn (SOZ), Mathis Fragemann (SOZ)

Laufzeit/Dauer

01.03.2017-29.02.2020  

Projekt

Mit „MOSAIK: Demografischer Wandel und Quartiersentwicklung“ startet ab März 2017 an der Fakultät Raumplanung ein dreijähriges Projekt zur integrierten und kultursensiblen Bestandsentwicklung in Quartieren. Das im Rahmen des BMBF Forschungsprogramms „Kommunen innovativ“ erfolgreich von den Fachgebieten Raumordnung und Planungstheorie, Stadt- und Regionalsoziologie sowie der Stadt Remscheid beantragte Verbundprojekt geht der Frage nach, wie heterogene städtische Quartiere unter heutigen Bedingungen funktionieren. Ziel ist es ein tieferes Verständnis der Mechanismen zu erlangen, die bisher zu einem konfliktarmen Zusammenleben in Quartieren mit heterogener Bewohnergruppen geführt haben, um auf dieser Basis modellhafte Strategien zur integrierten und kultursensiblen Bestandsentwicklung in solchen Quartieren zu entwickeln.

Den Untersuchungsraum hierfür bildet die Stadt Remscheid. Kennzeichnend für die Stadt im Bergischen Land ist die außergewöhnliche Heterogenität ihrer Bevölkerung, die dort bislang zu bemerkenswert wenigen sozialen oder kulturellen Konflikten geführt hat. Diese Situation macht die Stadt zu einem idealen Reallabor für die Erarbeitung modellhafter Strategien zur integrierten und kultursensiblen Bestandsentwicklung im demografischen Wandel.

Da sich letzterer kleinräumig sehr unterschiedlich auswirkt stellt das Forschungsprojekt die städtischen Quartiere Hasenberg, Hohenhagen, Honsberg und Rosenhügel in den Mittelpunkt der Analyse. Gemeinsamens Merkmal dieser morphologisch, städtebaulich und sozio-ökonomisch unterschiedlich strukturierten Quartiere ist die Heterogenität der ansässigen Bewohnergruppen.

Im Rahmen Forschungsprojektes werden Schlüsselakteure und Netzwerke identifiziert und hinsichtlich ihrer Rolle und Bedeutung für das Zusammenleben in den ausgewählten Quartieren analysiert. Im Fokus steht dabei insbesondere das Zusammenspiel zwischen staatlichen, kommunalen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren und deren Interaktionen mit der Quartiersbevölkerung. Darauf aufbauend werden, gemeinsam mit den Akteuren vor Ort, Strategien zur typengerechten Quartiersentwicklung generiert und deren exemplarische Umsetzung begleitet.



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Kontakt

M.A. Annekatrin Kühn
Tel.: 0231 755-2561
Mathis Fragemann
Tel.: 0231 755-5669