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Abgeschlossene Projekte

Folgen energetischer Sanierung für einkommensschwache Haushalte und für bezahlbares Wohnen

Finanzierung

Eigenforschung

Projektbearbeiter_innen, ggfs. Projektleitung

Dr. Sandra Huning

Kooperationspartner_innen (ggfs.)

Prof. Dr. Katrin Großmann, FH Erfurt

Laufzeit/Dauer

April 2014 - August 2015

Publikationen, die aus dem Projekt hervorgegangen sind, ggfs. Abschlussbericht

Großmann, Katrin/Huning, Sandra: Energy-efficient retrofitting and affordable housing: Open questions for urban research and practice. Paper presented at the RC21 International Conference on “The Ideal City: between myth and reality. Representations, policies, contradictions and challenges for tomorrow's urban life” Urbino (Italy) 27-29 August 2015

Projekt

This research cooperation addresses the impact of energy-efficient retrofitting strategies on the provision of affordable housing. The German National Action Plan on Energy Efficiency promotes the renovation of buildings, in particular in terms of thermal insulation. Not only – it is argued – do renovations increase energy efficiency and contribute to climate protection, but they are also supposed to help private households lower their energy bills in times of rising energy costs. In practice, this strategy has been highly contested. In many cases, rents have increased, in spite of savings on the energy bill. On the one hand, this reduces the availability of affordable housing. On the other hand, poor households may have to move to less insulated housing stock, which will lead to ever increasing energy bills. The positive outcome of retrofitting – more energy efficiency in the building sector – is thus compromised by the danger of a new kind of segregation that is induced by energy-efficient retrofitting and reorganizes socio-spatial urban structures in an unwanted way.

The research is work in progress. Since empirical data is still rare, It focuses on case studies to confirm or contradict these observations. Two student projects conducted case studies in Dortmund and Erfurt in 2014/15, using secondary data analysis, expert interviews and non-representative surveys among residents in neighbourhoods transformed by large-scale retrofitting measures. The results show that housing policy and environmental policy do not necessarily go hand in hand, but may interfere to lead to unwanted side effects, particularly for those households already most sensible to housing costs.

Several finished and on-going Bachelor and Master theses deal with different aspects of the topic in different urban settings.


Städtische Vielfalt und Kreativität. Das Beispiel Dortmund-West

Finanzierung

Eigenforschung

Projektbearbeiter_innen, ggfs. Projektleitung

Dr. Nina Schuster

Laufzeit/Dauer

2010/2011 und 2015

Publikationen, die aus dem Projekt hervorgegangen sind, ggfs. Abschlussbericht

Schuster, Nina (2014): Diversity in der Stadtforschung – Einordnung und Kritik eines facettenreichen Konzepts. In: Uwe Altrock et al. (Hg.), Zielgruppen in der räumlichen Planung – Konstruktionen, Strategien, Praxis. Berlin: Planungsrundschau 21, 25-50.

Schuster, Nina (2011): Dortmund kreativ – kritische Lesarten zum Kreativitätsdiskurs in der Stadtentwicklungspolitik am Beispiel des neu entdeckten Dortmunder ‚Westend’. In: Christa Reicher et al. (Hg.), Kreativwirtschaft und Stadt – Konzepte und Handlungsempfehlungen zur Quartiersentwicklung. Dortmund: Institut für Raumplanung (Dortmunder Beiträge zur Raumplanung 138), 213-228.

Projekt

Das Projekt erforscht stadtpolitische Diskurse zum Zusammenhang von Vielfalt und Kreativität am Beispiel eines Dortmunder Innenstadtviertels, das mehrheitlich von ärmeren Menschen, darunter vielen Zuwander_innen, bewohnt wird und das die Stadt für ‚Kreative‘ interessant machen will. Es wird untersucht, inwiefern stadtpolitische Akteure auf die Thesen zu Creative Cities (Florida 2002; 2005) rekurrieren, die das Potenzial einer vielfältigen Bewohnerschaft für die Prosperität einer Stadt in der neuen Wissensökonomie propagieren.

Ergebnisse: Stadtpolitische Diskurse und Interventionen übersetzen Floridas Annahmen in Dortmund direkt in ihre Politik. Mittels eines verflachten Diversity-Konzepts, das die Akteur_innen befürworten, tritt die gesamtstädtische Perspektive einer Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung immer mehr in den Hintergrund. Indem soziale Unterschiede, die zuvor als Defizite galten, als Potenziale umgedeutet werden, sollen sie für marktförmige Prozessen werden. In dieser Perspektive erfahren insbesondere städtische Räume, in denen Zuwander_innen und ihre Nachkommen leben, exotisierende Aufwertung. Drängende soziale Probleme in Stadt und Stadtteil werden ausgeblendet.


„Lebensqualität Ruhrgebiet – für alle?!" Wanderausstellung mit Geografiken, Fotografien und Kurzfilmen und zahlreichen Veranstaltungen zum Thema der Vertiefung und Verfestigung der sozialen Disparitäten im Ruhrgebiet

Vier Stationen: Kunstraum Notkirche in Essen-Frohnhausen,

Waschkaue der Kokerei Hansa, Dortmund-Huckarde,

Evangelische Kirchengemeinde Gethsemane in Bochum-Hamme,

Sankt Petri-Kirche in Dortmund-Mitte

Projektteam: Jürgen Evert, Stadtbaurat der Stadt Lünen a.D. und Fotograf, Pfarrerin Beate Brauckhoff, Evangelisches Bildungswerk Dortmund, Prof. Dr. Dr. Martina Oldengott, Emschergenossenschaft, Prof. Christa Reicher und Prof. Dr. Susanne Frank, Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund

Laufzeit: 01.01.2013-30.9.2014

Fördergeber: Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Emschergenossenschaft, Evangelische Kirche in Dortmund und Lünen


Soziale Mischung und Gentrifizierung: mediale, politische und stadtsoziologische Diskurse, Beispiel Berlin Nord-Neukölln

Finanzierung

Eigenforschung

Projektbearbeiter_innen, ggfs. Projektleitung

Dr. Sandra Huning, Dr. Nina Schuster

Laufzeit/Dauer

2012

Publikationen, die aus dem Projekt hervorgegangen sind, ggfs. Abschlussbericht

Huning, Sandra/Schuster, Nina (2015): ‘Social mixing’ or ‘gentrification’? Contradictory perspectives on urban change in the Berlin district of Neukölln. International Journal of Urban and Regional Research 39, 4: 738-755. DOI: 10.1111/1468-2427.12280.

Huning, Sandra/Schuster, Nina (2014): Soziale Mischung – Zwischen Planungsideal und Planungsmythos. Planerin 2: 39-41.

Projekt

Das Projekt von Dr. Sandra Huning und Dr. Nina Schuster analysiert Debatten um vielfältige Stadtviertel und die diskursive Bewertung sozialer Mischung am Beispiel der medialen und politischen Diskurse zu Berlin Nord-Neukölln. Dieser innerstädtische Stadtteil ist besonders von Zuwander_innen und Armut geprägt, wobei seine Attraktivität für junge Erwachsene der Mittelschicht seit etwa zehn Jahren stetig zunimmt.

Mithilfe einer Vielzahl von Methoden (Expert_inneninterviews, Medienanalyse, Dokumentenanalyse, Ethnographie) zeigen wir, dass das positiv besetzte Konzept der sozialen Mischung genutzt wird, um aufwertungspolitische Maßnahmen im Stadtteil zu legitimieren, Gentrifizierungprozesse vorzubereiten und gleichzeitig zu verschleiern. Soziale Mischung funktioniert dabei als Mythos eines „Zusammenseins im Stadtteil“, wobei vage bleibt, wer im Stadtteil von sozialer Mischung profitiert. So deuten Debatten um soziale Mischung eher auf eine Abwertung der bisherigen Bevölkerung hin, darunter viele Zuwander_innen, wobei deren soziales und kulturelles Kapital gering geschätzt wird, während neu Hinzuziehende, eher der Mittelschicht angehörige junge Bewohner_innen und die Kapitalien, die sie mitbringen, wertschätzend begrüßt werden.


Dynamische Anpassung regionaler Planungs- und Entwicklungsprozesse an die Auswirkungen des Klimawandels am Beispiel der Emscher-Lippe-Region (DynAKlim): Sozialwissenschaftliche Begleitforschung

dynaklim

Laufzeit

01.07.2009 - 30.06.2014

Auftraggeber und Finanzierung

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Kooperationspartner

13 Antragsteller aus 11 Institutionen und weitere 21 regionale Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung, Zivilgesellschaft sowie insgesamt sechs europäischen Partnerregionen.

Projektleitung

Prof.'in Dr. Susanne Frank

Mitarbeiter

Dipl.-Ing. Pascal Cormont

Dipl.-Ing. Erik Plöger

Das Projekt "Dynamische Anpassung regionaler Planungs- und Entwicklungsprozesse an die Auswirkungen des Klimawandels am Beispiel der Emscher-Lippe-Region" (DynAKlim) untersucht die möglichen Folgen des Klimawandels auf die vielfältige Nutzung und die Verfügbarkeit der Ressource Wasser sowie die daraus resultierenden Effekte für die regionalen Lebens- und Wirtschaftsbedingungen.

Erklärtes Ziel des DynAKlim-Vorhabens ist es, Chancen und Risiken der Auswirkungen des Klimawandels zu antizipieren, in geeigneter Form in die regionalen Planungs- und Entwicklungsprozesse zu integrieren und somit den Ballungsraum Emscher-Lippe zu einer pro-aktiv handelnden und zukunftsfähigen Metropolregion mit hoher Anpassungs-, Leistungs- und Innovationsfähigkeit zu befördern.

Das Fachgebiet Stadt- und Regionalsoziologie übernimmt innerhalb des großen Projektkonsortiums die sozialwissenschaftliche Begleitforschung. Aufgabe ist es, die Wirkungen der Einführung des neuen Akteurs DynAKlim in die regionale Akteurslandschaft zu analysieren, aktuelles Wissen der Governance- und Netzwerkforschung in den laufenden Prozess einzuspeisen und dadurch eine kritische Analyse und Selbstreflexion der DynAKlim-Praxis zu befördern. Zudem werden die Erkenntnisse aus der Beobachtung von "Regional Water Governance in the making" in die internationale Governance-Debatte eingebracht.

Links:
www.dynaklim.de
www.klimzug.de


Andere Räume. Soziale Praktiken der Raumproduktion von Drag Kings und Transgender

Finanzierung

Eigenforschung (Dissertation)

Projektbearbeiter_innen, ggfs. Projektleitung

Dr. Nina Schuster

Laufzeit/Dauer

2004 - 2009

Publikationen, die aus dem Projekt hervorgegangen sind, ggfs. Abschlussbericht

Schuster, Nina (2010): Andere Räume. Soziale Praktiken der Raumproduktion von Drag Kings und Transgender. (Reihe Queer Studies, Band 1).  Bielefeld: transcript.

Schuster, Nina (2007): Die Denaturalisierung von Geschlecht und Sexualität. Queer/feministische Auseinandersetzungen mit Foucault. In: Roland Anhorn/ Frank Bettinger/ Johannes Stehr (Hg.), Foucaults Machtanalytik und Soziale Arbeit. Eine kritische Einführung und Bestandsaufnahme. Wiesbaden: VS-Verlag, 135-153 (zusammen mit Antke Engel).

Schuster, Nina (2008): Queere Räume? Strategien queerer Raumaneignung und ambivalente Politiken der Sichtbarkeit. In: Judith Coffey et al. (Hg.), queer leben – queer labeln? (Wissenschafts-)kritische Kopfmassagen. Freiburg: fwpf, 128-144.

Projekt

Die soziologisch-ethnographische Studie analysiert am Beispiel der Raumproduktion der Drag King- und Transgender-Szene in Deutschland, wie in sozialen Praktiken alltäglich geschlechtliche und sexuelle Normen in städtischen und Szenekontexten ausgehandelt werden. Analysiert werden Prozesse geschlechtlicher Identitätskonstruktionen in der jugendkulturellen, autonom organisierten queeren Szene vor dem Hintergrund sozialer Ungleichheit, heteronormativer Strukturen und der gesellschaftlichen Marginalisierung von Transgender. Dabei stehen sowohl körper- und interaktionsbezogene Aspekte der Geschlechtskonstruktion und der Raumproduktion als auch die Materialität, der sozialhistorische Kontext von Orten und Räumen und die Rolle sozialer Normen für die Raumproduktion der Szene im Fokus. Ich zeige, inwiefern sich queere Szenen kollektiv mit heteronormativen Vorgaben auseinandersetzen und mittels eigener Räume hegemoniale Normen unterlaufen, wobei ihre Raumproduktionen immer unabgeschlossen sind.


Innovation Chancengleichheit im Betrieb: Nachwuchskräfte gewinnen - Kompetenzen junger Frauen nutzen. Eine Unternehmensbefragung zum Nachwuchskräftebedarf in der Hammer Wirtschaft

Auftraggeber

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hamm mbH, Projekt Innovation Chancengleichheit, Andrea Reitz

Kooperationspartnerin

Fachgebiet Stadt- und Regionalsoziologie, Fakultät Raumplanung, TU Dortmund

Projektleitung

Dr. Anja Szypulski

Das Projekt "Innovation: Chancengleichheit" wird vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW und der EU aus Mitteln des Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Den Abschlussbericht finden Sie hier.



Nebeninhalt

Kontakt

Univ.-Prof. Dr. Susanne Frank
Tel.: 0231 755-2244